Ich baue Produkte · mache Musik · filme
Ivan Shevchenko
Ich bin UX/UI-Designer. Jahre in Unternehmen — vom Junior bis Head of Product — an großen Systemen und Startups. Am meisten interessieren mich Ideen aus echtem Schmerz und der Weg vom Sketch zum Release.
Vor ein paar Jahren habe ich Code gelernt (JS, React, React Native). Jetzt kann ich Produkte durchgängig bauen: Design, Code, Store, Support.
Feed oder Apps
Projekte von Spielen und Karteikarten bis Planner und Team-Tools. Manches ist im Store, manches in Arbeit, manches wurde zur Lektion.
Mobile Apps
Slope Cube
Das ist lange her. Ich liebte Games und sah, wie Casual den App Store übernimmt. Ich dachte: warum nicht ausprobieren?
Ich habe einen Swift-Entwickler engagiert, das Konzept geschärft, das Design gemacht — und zum ersten Mal das Kernproblem getroffen: Mit Werbung verdient ein Spiel nichts, wenn du keine riesige Reichweite hast. Woher nimmst du sie?
Slope Cube hat mich auf den Boden der Realität geholt. Eine Idee kann gut sein — aber wenn du keine Leute reinholst, klappt es nicht.
Das Projekt wurde mein „geschlossenes Gestalt“, und ich bin weitergezogen.
LinguaPets
Als ich LinguaPets skizzierte, wusste ich noch nichts von den Pets. Brainstorming, wie man Menschen drin hält, hat mich dorthin geführt.
Die Mechanik ist simpel: Vokabeln mit Karten und Tipptraining. Leute fügen Wörter hinzu, die sie lernen wollen, kommen täglich zurück und bekommen Pets als Belohnung für Konstanz.
Als ich darüber erzählt habe, stieß ich auf eine Wand: Viele wollen eine fertige Wortliste vom System. Sie wollen nicht alles selbst pflegen. Das ist fair — aber mir fehlten Ressourcen und Energie für mehr. LinguaPets lebt, wie es ist.
PlanRe
Das war der Anfang. Ich wollte allein bauen — ohne mit einem Dev zu verhandeln, ohne meine Idee für jemand anderen zu übersetzen. Einfach ausliefern, was ich sehe.
Ich habe React Native gelernt. PlanRe gebaut (zuerst PlanPlume). Und das Gefühl war komplett anders.
So viele Nächte mit einem Fehler, den ich nicht fand. Momente, in denen alles falsch schien. Und so viel Freude, wenn plötzlich alles so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte.
ChatGPT war gerade erst da. Ich nutzte es wie ein Nachschlagewerk und Lernpartner — wenn etwas brach, habe ich gefragt.
Zuerst war die App ein Planner im Messenger-Stil: Aufgaben im Chat, Zeit, Ordner. Dann habe ich sie neu gebaut. Bekanntes Muster: Tage in Tabs, Planung für einen konkreten Tag, wiederkehrende Tasks, Analytics, kurzer Überblick über das, was du geschafft hast.
Das Wichtigste: kein Druck. Keine toxischen Streaks, kein Schuldzuweisen — nur Analytics, die zeigen, wer du bist und wie du lebst.
PlanRe läuft. Menschen nutzen es. Ich bin stolz.
Web
Blans
Die Idee kam aus Schmerz: Kleine Teams springen zwischen Board, Docs, Chat und Analytics. Zehn Tabs, zehn Tools, zehn Stellen, an denen Infos verschwinden.
Ich habe Blans gebaut — Design, Frontend, Backend, Infra, Security. Kanban, Dokumente, Analytics, Firmenfeed — alles an einem Ort. Für kleine Teams, etwa 3–15 Personen.
Das Projekt hat mir Grenzen gezeigt. Ein großes Produkt frisst enorm viel Zeit — selbst wenn du effizient arbeitest und weißt, was du tust.
Blans lebt heute. Es läuft; Menschen nutzen es. Ich öffne es nicht hastig für jeden — ich will erst Qualität und Sicherheit sicher haben. Wenn du es schon nutzt, gibt es einen Feedback-Button in der App. Schreib mir — ich lese jede Nachricht.
In Entwicklung
Relvia
Ich arbeite gerade daran. Es ist für Menschen mit Angst — keine neue Meditations-App, kein generisches Wellness-Produkt. Es geht darum, sich selbst zu verstehen.
Was bedrückt dich? Wie fühlt es sich an? Was hilft? Welches Atemmuster wirkt? Die App hilft, diese Fragen zu erkunden.
Es ist auch ein Tagebuch — kein Guru, kein Coach. Ein Werkzeug, um zu sehen, wer du wirklich bist und was du wirklich willst.
Sito
Pausiert. Einfache Idee: Essen fotografieren und eine grobe Kalorienschätzung bekommen — ohne Zutaten einzutippen, ohne endlose Rechnerei.
Ich wollte eine ehrliche Einschätzung: Ist dieses leckere Ding seine Kalorien „wert“? Nicht moralisch „schlecht“, sondern: Ich will wissen, was ich esse.
Ich komme zurück, wenn ich Luft habe.
Warum so
Eine Idee real werden sehen — im Code, im Track, im Bild. Menschen hören, die es nutzen, und jeden Schritt auf dem Weg verstehen.













